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Stand: 04. Juni 2017

 


 

Maripossa_LebensArt
Sylvia Deuse

(0049) 09908 263534

Deuse@maripossa-mental.de 

 

 

 

  

Maripossa LebensArt

Es war einmal.....

 

So fangen Märchen an, und so fing auch die märchenhafte Geschichte meiner Märchenschreiberei an. Das war so:

Ich wollte für eine lieben Freund zum damals dreimonatigen Bestehen unserer Freundschaft eine kleine Geschichte schreiben. Es sollte ein Spiegel seines spirituellen Lebensweges sein. Ich merkte auf einmal, wie ich ganz wie von selbst schrieb. Es wurde daraus das Märchen "Der Seelengräber". Ich veröffentliche es mit seinem Einverständnis, um hoffentlich noch vielen Menschen Mut zu machen, den Weg der Erkenntnis zu gehen...

 

Märchenhafte Zeiten wünscht Ihnen Ihre

Sylvia Deuse

 

Märchen für Erwachsene:

Der Seelengräber

 

Die Geschichte mit Samuel Seelenlos handelt von dem Mut, etwas zu suchen, das man nicht kennt, sich auf den Weg zu machen, obwohl das Ziel unbekannt ist.

 

Es war einmal ein Mann, der zog aus, um seine Seele zu finden. Er hieß Samuel.

Er hatte da so eine Idee, dass es irgendwo eine Seele geben müsse, und die wollte er gerne finden. Er wollte seine Seele haben. Aber er wusste nicht, wo er sie suchen sollte.

Also fragte er seine Lieben, ob sie wüssten, wo er seine Seele finden könnte, sie lachten ihn nur aus, weil sie noch nie etwas von einer Seele gehört hatten. Und weil Samuel sagte, dass ihm seine Seele so sehr fehle, nannten sie ihn fortan Samuel Seelenlos.

Er fragte seine Freunde, wo er wohl nach seiner Seele suchen solle. Sie spotteten über ihn und sagten, er solle doch nach seiner Seele graben und gaben ihm einen Spaten. Samuel Seelenlos zog los und fing an zu graben. Er grub und grub, aber er drehte das, was er herausgeschaufelt hatte, nur immer wieder um und grub es wieder ein.

Alsbald wurde er müde vom Graben und saß betrübt vor den Haufen, die er angeschaufelt hatte. Da kamen seine früheren Freunde vorbei und lachten wieder über Samuel Seelenlos. Sie sagten, er solle es doch mal mit dem rechten Weg versuchen.

So versuchte es Samuel Seelenlos mit dem rechten Weg. Aber welcher war der rechte Weg? Jeder, den er fragte, schickte ihn in eine andere Richtung. Er lief und lief und stolperte über steinige Pfade. Manchmal musste er sich ganz klein machen ......

Die ganze Geschichte und noch viele mehr finden Sie in: "Neue Märchen für 1001 Tag" von Sylvia M. Deuse

 

Essays:

Und das Leben nimmt überhand....

 

Wir bremsen das Leben aus und wundern uns, wenn es uns einholt.

 

Die Heide blüht und das Leben nimmt überhand. Glockenblumen wachsen in dichten Büscheln aus blankem Fels. Das Leben bricht aus, heraus dem kargen Boden wie ein Geschwür.

Das Leben wird behandelt wie ein Geschwür, das es zu beseitigen gilt. Schnell die Oberfläche wider glatt gesalbt, damit das darunter brodelnde Leben ja nicht die schöne Fassade durchbricht und die Ordnung stört (welche?).

"Hilfe", ruft die Erde, "ich will doch nur leben!" "Hilfe", ruft das Kind, "ich will doch nur leben!"

"Nicht so laut, nicht so froh, wenn ich bitten darf!" Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sich am Leben erfreuen würde? Und vielleicht gar sein Glück hinaus singen würde in die Welt? Wo kämen wir hin, wenn jeder Fluss sich durch die Landschaft schlängeln würde, wie es ihm gefällt?

Es würde sich Leben breit machen! Aber hätten wir das noch im Griff, wenn einfach gelebt würde? Da betreiben wir doch lieber Vorsorge: Zäune, Grenzen, Einschränkungen, Schranken vor dem Leben. Schilder: "Halt, Leben betreten verboten!"

Wie viele Tote sind noch am Leben? Die Toten lieben Stillstand. Es möge bitte alles so bleiben wie es ist. Leben ist Veränderung....

 

Die ganze Geschichte und noch viele mehr finden Sie in: "Neue Märchen für 1001 Tag" von Sylvia M. Deuse